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Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an sieben Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie vier private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]


Di, 17.11.2009

Seit 115 Jahren ein unverzichtbarer Ort der Geborgenheit
für Kinder in Traunstein


Kinderheim St. Josef wird 115 Jahre alt – Wichtiger Partner in der Kinderbetreuung für die Stadt Traunstein


Traunstein (awi). Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef feierte am Wochenende seinen „115.Geburtstag.“ In zwei Veranstaltungen wurde die Arbeit gewürdigt. Der bunte Elternachmittag „St. Josef leuchtet“ am Freitag Nachmittag war mehr den Kindern und Eltern gewidmet, am Samstag Abend feierte man mit einem Festgottesdienst und einem anschließenden Stehempfang in der Alten Wache die Arbeit des 1894 vom damaligen Stadtpfarrer Heinrich Meixner gegründete Kinderheim St. Josef. Die Betreuung der anfänglich durchschnittlich 35 Kinder legte man in die Hände der Mallersdorfer „Armen Franziskanerinnen.“ Diese erwarben sich neben ihrer Arbeit für die Kinder auch Verdienste durch die Einführung der ambulanten Pflege von alten und kranken Stadtbürgern, die bis in die achtziger Jahre hinein aufrecht erhalten wurde. Die Schwestern pflegten unter Anderem auch die Mutter des heutigen Papstes Benedikt XVI. Gelegentlich hatte Joseph Ratzinger in der Hauskapelle eine Messe gelesen.



Das St. Josef in Traunstein feierte am Wochenende sein 115-jähriges Bestehen.
In dem Haus in der Salinenstraße sind eine Kinder-Krippe, eine Kinder-Tagesstätte, ein Kinder-Heim und die Möglichkeit für teilbetreutes Wohnen untergebracht. Im Bild sind Kinder zu sehen, die beim bunten Elternnachmittag „St. Josef leuchtet“ im Kindergarten bei den "Frechdachsen"" mit der Mitarbeiterin Johanna Holzner Blätzchen backen. Mit auf dem Bild (links) Hausleiter Karl-Heinz Oberhuber.


Das Seraphische Liebeswerk des Kapuzinerordens mit Sitz in Altötting, das neben dem St. Josef  sechs weitere Einrichtungen in Bayern und drei in Uganda betreibt, übernahm 2004 das Traunsteiner Haus. Vor fünf Monaten wurden die letzten Mallersdorfer Schwestern (Oberin Cordulina, Schwester Euberta, die in dem Haus 60 Jahre gearbeitet hatte sowie Schwester Beate) verabschiedet, die bis dahin immer noch in dem Haus mitgeholfen hatten. Das St. Josef bietet derzeit 78 Krippenplätze (48 in Traunstein, 30 in Siegsdorf), 50 Kindergartenplätze, 16 stationäre Plätze für Kinder und Jugendliche sowie dreizehn so genannte Schülerzimmer für Auszubildende. Das St. Josef hat derzeit 40 Mitarbeiter. Heimleiter Karl-Heinz Oberhuber fasste die Arbeit des Hauses zusammen: "Das Kinderheim St. Josef gibt es nun seit 115 Jahren. Es ist ein Lichtblick für Menschen, die Unterstützung brauchen.“

  Nach dem festlichen „Geburtstags“-Gottesdienst am Samstag in der Stadtpfarrkirche St. Oswald ging der in Vertretung des Traunsteiner Oberbürgermeisters anwesende Stadtrat Wolfgang Lenz auf die Bedeutung des Kinderheimes für die Stadt Traunstein ein: „Das pädagogische Personal und die weiteren Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit zum Wohle der Kinder und ihnen ist es mit zu verdanken, dass Traunstein heute eine kinderfreundliche Stadt ist, in der Familien mit Kindern gut leben können.“ Unter den vielen Gästen waren auch die drei Mallersdorfer Schwestern sowie der Präses des Seraphischen Liebeswerks mit Sitz in Altötting. Kapuziner P. Heinrich Grumann. Die UNICEF-Wanderausstellung „20 Jahre Kinderrechte“, die derzeit in der Alten Wache zu sehen ist, passte dabei gut zu der festlichen Feier in der sich letztlich alles um das Wohl der Kinder und Jugendliche drehte.


Andreas Wittenzellner
Traunsteiner Tagblatt




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Das Haus St. Josef Traunstein ist seit kurzem bei Schulengel registriert. »weiterlesen