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Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an acht Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie fünf private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]


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Heimat für Kinder und Jugendliche seit 120 Jahren
St. Josef Traunstein feiert  Gründungsjubiläum


In diesem Jahr feiert die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef Traunstein ihr 120-jähriges Bestehen. Rund um das Jubiläum plant das Leitungsteam ein zentrales Veranstaltungsprogramm  am 14. und 15. November. Am Freitag eröffnen die Kinder um 14.00 Uhr die Festlichkeiten mit einer Dankandacht in der Hauskapelle. Die neuen Räume für Kinderkrippe und Kindergarten sowie der neue Mehrzweckraum, die auf dem Gelände durch den Umbau des ehemaligen Hallenbades entstanden sind, werden offiziell eingeweiht. Ein anschließendes Lichterfest für Kinder und Familien mit einer Feuershow der Gruppe „Feuerdeifen“ runden den ersten Festtag ab. Am Samstag lädt das Organisationsteam ab 10.00 Uhr  zu einem musikalischen Frühschoppen mit der Anzwies-Musi aus Prien-Atzing ein. Um 19.00 Uhr beschließen die Mitarbeiter von St. Josef gemeinsam mit dem Kammerchor aus Trostberg die Jubiläumsfeier mit einem Dankgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Oswald.

Einrichtungsleiter Karl-Heinz Oberhuber kann insgesamt 60 Betreuungsplätze für Kinder in der Kinderkrippe in Traunstein sowie 24 Plätze in der angeschlossenen Krippe in Siegsdorf anbieten. 74 Kinder besuchen seit September die drei Kindergartengruppen sowie neun Kinder die heilpädagogische Tagesstätte für Vorschulkinder besuchen. Ergänzt wird das Angebot im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe durch eine Sozialpädagogische Wohngruppe und dem Teilbetreuten Wohnen für junge Frauen.  Zwei Schülerwohngruppen für volljährige Schüler und Aus-zubildende, sowie das Angebot für die externe Nutzung von Räumen in der Einrichtung runden das Angebot von St. Josef ab.



Gegründet worden war St. Josef 1894 vom damaligen Stadtpfarrer und Dekan Heinrich Meixner, der die Leitung der Einrichtung den Mallersdorfer Schwestern übertrug: „Nächsten Montag, den 12. November d. J. wird genanntes Asyl, welches unter der Leitung des Unterzeichneten und der Franziskanerinnen von Mallersdorf steht, nach der Feier der hl. Messe, die um 8.00 Uhr in der Abendmahls-Kapelle beginnt, eröffnet.“ (Zitat Stadtpfarrer Heinrich Meixner).

 

Steigende Kinderzahlen im Heim zwischen den zwei Weltkriegen

Das sogenannte „Asyl“ sollte Kinder des Pfarrbezirkes aufnehmen, unbeaufsichtigte Kinder der Salinen-gemeinde versorgen und darüber hinaus ambulante Krankenpflege in der Stadt und der Au-Gemeinde leisten. Schon bald nach der Gründung des Hauses fanden so viele Kinder eine neue Heimat in St. Josef, dass das Haus zu klein wurde. Ein großzügiges Vermächtnis des Oberlehrers Michael Stöckl und anderer privater Spender ermöglichte einen Neubau mit vielen technischen Errungenschaften der damaligen Zeit: Spiel-Halle, Dampfheizung, elektrisches Licht und fließendes Wasser. Das Kinderasyl St. Josef galt damals als modernstes Kinderheim weit und breit. Da die Zahl der zu betreuenden Kinder stetig zunahm, musste das Kinderheim in den Folgejahren immer wieder baulich verändert werden.
Als das städtische Waisenhaus in Traunstein 1920 an das Asyl angegliedert wurde, lebten bis zu 80 Kinder im Haus. Im Zweiten Weltkrieg diente das Asyl bis nach Kriegsende vorübergehend als Lazarett für verwundete Soldaten. Während dieser Zeit wurden alle Kinder bei den Eltern, Verwandten oder in anderen Einrichtungen untergebracht. Laut Eintragungen im amtlichen Meldebuch wurden die ersten Kinder wieder am 26. Juli 1946 im Haus aufgenommen.

 

Erste Kinderkrippe in Traunstein

1987 wurden die erste Kindergarten- und Krippengruppe sowie das Teilbetreute Wohnen für junge Frauen der Einrichtung unter der Leitung von Oberin Sr. Ansberta Hüttner eröffnet. Bis dahin konzentrierte sich die Arbeit der Mallersdorfer Schwestern auf die ambulante Pflege und Versorgung von alten und kranken Bürgern der Stadt Traunstein sowie auf die stationäre Jugendhilfe mit mehreren Heimgruppen. 1965/1966 war das Haus umgebaut worden, um ein möglichst familienähnliches Zusammenleben der Kinder in geschlechtergemischten Wohngruppen zu ermöglichen.

 

Bis 2004 unterstand das Haus dem Orden der armen Franziskannerinnen zur heiligen Familie zu Mallersdorf, kurz den Mallersdorfer Schwestern. Vor zehn Jahren übernahm die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting die Trägerschaft für St. Josef. Auch nach dem Weggang der letzten Ordensfrauen 2009 ist und bleibt das Leitmotiv der Einrichtung, Kindern und Jugendlichen einen Ort  zu geben, an dem sie sich wohl und  zuhause fühlen können.













Spendenkonten
St. Josef Traunstein:


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