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Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an acht Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie fünf private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]


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06.11.2020


Renovierung Lerngruppenzimmer für Vorschulkinder in St. Josef Traunstein
Fit für die Schule


„Wir Lerngruppenkinder, wir sind vergnügt und froh!“ klingt heiter das Begrüßungslied aus dem zweiten Stock des Hauptgebäudes. Die Mädchen und Jungen im Vorschulalter sitzen im Kreis auf dem grauen Teppichboden. Der alte Röhren-Heizkörper, ein Relikt der 70er Jahre, bringt etwas Wärme in den kalt wirkenden, wenig ansprechenden Raum. Die liebevollen Bastelarbeiten an den kargen Wänden sorgen für kleine Lichtblicke. „Dabei ist der Raum so wichtig, es ist das Lerngruppenzimmer für die Vorschulerziehung“, erläutert Roswitha Beissinger, Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte für Vorschulkinder (HPT) in Traunstein.

Spielerisch die Sprache lernen
Hier werden den HPT- und KIGA-Vorschulkindern unter anderem schulische Grundkompetenzen vermittelt. Dazu gehören die sprachliche, mathematisch-naturwissenschaftliche und musikalische Bildung, motorische Förderung und die Entfaltung der Kreativität. Die HPT-Kinder werden in Kleingruppen, oder im Rahmen von Einzelförderung gezielt auf die Schule vorbereitet. „Angebots- und situationsorientiert stellen wir nicht nur die kognitive, sondern vor allem auch die soziale Entwicklung und die Etablierung von sozial relevanten Schlüsselqualifikationen in den Vordergrund. Die Kinder erfahren Selbst-Wirksamkeit, entdecken eigene Ressourcen und lernen, sich anderen gegenüber situationsangemessen und wertschätzend zu verhalten“, beschreibt Roswitha Beissinger ihre Arbeit. Hauptziel der Lerngruppenarbeit ist es, die Kinder bestmöglich auf den Übergang in die Schule vorzubereiten, die Vorfreude auf die Schule zu wecken und Ängste abzubauen. Die wiederkehrenden Abläufe geben den Kindern Sicherheit, wie beispielsweise das Begrüßungslied. Zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache wird mit dem ‚Würzburger Trainingsprogramm‘ gearbeitet. Nach dem Motto „hören, lauschen, lernen“ üben die Kinder spielerisch den Klang- und Lautaufbau von Wörtern und entdecken die Freude im Umgang mit Sprache.


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Mit Ihren Spenden können wir jetzt das veraltete Lerngruppenzimmer in der Heilpädagogischen Tagesstätte für die Vorschulförderung renovieren. Foto: 1001color-stock.adobe.com

Anregende Lernatmosphäre
Eine anregende und einladende Lernumgebung mit einer durchdachten Raumgestaltung ist für die Kinder wichtig, damit sie sich wohlfühlen. „Deshalb müssen wir dringend unser veraltetes Lerngruppenzimmer renovieren“, ergänzt Hausleiter Karl-Heinz Oberhuber die anstehenden Maßnahmen, „aber es sind leider nicht ausreichend finanzielle Mittel vorhanden. Zur kindgerechten und zeitgemäßen Renovierung sind wir auf Spenden angewiesen!“ Für die Aktivitäten im Bodenkreis soll ein großer, runder Teppich auf einem pflegeleichten Bodenbelag einladen, unterstützt durch farbig gestaltete Wände mit einer dimmbaren Raumbeleuchtung und einer abgehängten Schallschutzdecke. Vom Sitzkissenständer holt sich jedes Kind ein Kissen, damit es seinen festen Platz im Kreis erhält. Hinzu kommen Regalsysteme für Arbeitsmaterialien, neue Vorhänge und Lernsysteme. „In Zukunft soll der Raum Behaglichkeit und Wärme ausstrahlen und zum gemeinsamen Arbeiten motivieren“, blickt Roswitha Beissinger optimistisch nach vorne. „Alle Kinder hier im Kreis wollen Abschied nehmen!“ klingt das Abschlussritual durch den Raum – vielleicht auch ein Abschied vom veralteten Lerngruppenzimmer.


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Haustechniker Andreas Zollhauser startete zusammen mit den „kleinen fleißigen Helfern“ die Renovierungsarbeiten. Foto: SJT

Herzlichen Dank für die großzügigen Spenden
Mittlerweile konnten Dank der großzügigen Spenden die Renovierungsarbeiten starten. Karl-Heinz Oberhuber ist von der Spendenbereitschaft zugunsten der Renovierung des Lerngruppenzimmers für die Vorschulkinder sehr gerührt: „Ich bedanke mich aus ganzem Herzen für die großartige Unterstützung, es sind bereits über 13.500 Euro zusammengekommen!“ Den größten Anteil hat die Eva-Mayr-Stihl-Stiftung in Höhe von 7.000 Euro, 1.000 Euro spendete der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch, 1.100 Euro die örtliche „Espresso-Bar“ und 2.000 Euro von einer treuen Spenderin. Diverse Kleinspenden in Höhe von rund 2.400 Euro vervollständigen die außerordentliche Spende. Mit diesem stattlichen Betrag konnte bereits Haustechniker Andreas Zollhauser zusammen mit den „kleinen fleißigen Helfern“ die Renovierungsarbeiten starten. Nun lädt ab dem jetzigen neuen Kindergarten-Jahr ein gemütliches und den Bedürfnissen angepasstes Zimmer zum Lernen für die Vorschulkinder ein.












Spendenkonten
St. Josef Traunstein:


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Volksbank Raiffeisenbank
Obb. Südost eG
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